Kleine Gärten bieten oft wenig Grundfläche und dennoch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Mit den richtigen Tricks und einer optimalen Aufteilung schaffen Sie sich auch auf wenig Quadratmetern ein eigenes Paradies. Selbst die beliebte Kräuterecke, Staudenbeete und ein Sitzbereich finden hier ihren Platz.

Aufteilung und Farben nutzen

Ein harmonisches Gesamtbild entsteht erst mit einer guten Aufteilung und den richtig gewählten Sichtachsen. Selbst in kleinsten Gärten kann somit ein Gefühl von Größe und Weitläufigkeit erreicht werden. Der Trick: Schaffen Sie sich eine Sichtachse über die komplette Grundfläche hinweg. Diese kann beispielsweise von einem Sitzplatz hin zu einer kleinen Steinfigur oder einem Teich reichen. Der Weg zwischen diesen beiden Punkte sollte schmal angelegt sein und grenzt bestenfalls an üppige Staudenenbeete oder halbhohe Hecken. Dadurch verstärkt sich die Tiefenwirkung im kleinen Garten mit einer Art Tunnelblick. Weiße und blaue Blüten unterstützen diesen Effekt und zeugen von Weitläufigkeit. Kräftige Rot- und Gelbtöne hingegen lassen den Garten noch kleiner erscheinen.

Die Auswahl der richtigen Pflanzen

Neben der Aufteilung spielt die Wahl der Pflanzen in kleinen Gärten eine wichtige Rolle. Eine üppige und sehr bunte Blütenpracht wirkt schnell überladen und aufdringlich. Setzen Sie lieber auf Pflanzen mit verschiedenen Zieraspekten. Viele Stämmchen und Sträucher zeigen sich im Frühjahr in voller Blüte, bieten dekorative Früchte im Sommer und später buntes Herbstlaub. Beispiele hierfür sind:

  • Felsenbirne
  • Zier-Apfelbaum
  • Zier-Pfirsich
  • Blumen-Hartriegel

Fehlt dem Garten die Breite, so lässt sich mit Kletterpflanzen die Höhe nutzen. Weinreben oder Kletterrosen wachsen platzsparend nach oben und zeigen sich mit Rankhilfen aus Holz oder Metall besonders dekorativ. Im Gemüsegarten eigenen sich Stangenbohnen als ähnliches Element.